Poreč – Architekturjuwel an Küste Istriens

 

Poreč ist ein 17000-Einwohner-Städtchen an der Ostküste Istriens. Die Stadt hat römische Wurzeln und liegt malerisch auf einer schmalen Halbinsel.

Poreč

© Dejan Veljkovic | Dreamstime.com

Mittelalterliches Flair in Poreč

Poreč empfängt Sie mit einem mittelalterlichen Flair. Die wuchtige Stadtmauer, die zwischen dem 12. und 16. Jahrhundert erbaut wurde, ist in großen Teilen erhalten und umklammert noch heute die historische Altstadt. Der nördliche Wehrturm, der Fünfeckige Turm und der Runde Turm sind Überreste der Stadtbefestigung. Sie wurden im 15. Jahrhundert errichtet. Enge Kopfsteinpflastergassen winden sich durch die Altstadt. Die in Ost-West-Richtung verlaufende Hauptgasse Decumanus Corso wurde von den Römern angelegt. Sie wird heute von zahlreichen Geschäften und Restaurants gesäumt, die in mittelalterlichen Baudenkmälern untergebracht sind. Gotische Stilelemente sind am Palazzo Zucatto und an den Adelspalästen Palais Sinčič und Palazzo Polesini zu erkennen. Noch älter sind das romanische Kanonikerhaus und das Romanische Haus. Beide Gebäude stammen aus dem 13. Jahrhundert.

 

Euphrasius-Basilika: Bistums-Kathedrale und UNESCO-Weltnaturerbe

Ein grandioses Beispiel für byzantinische Baukunst ist die Euphrasius-Basilika im Herzen von Poreč. Das Gotteshaus wurde im 6. Jahrhundert errichtet und in den folgenden Jahrhunderten kaum baulich verändert. Die prächtige Innenausstattung mit Marmorsäulen, kunstvollen Mosaiken und kostbaren Einlegearbeiten aus Perlmutt und Halbedelsteinen bringt bis heute die Besucher zum Staunen. Der gesamte Kichenkomplex besteht aus der Bistums-Kathedrale, dem Atrium, der Taufkapelle und dem einstigen Bischofspalast. Einige Bodenmosaike stammen noch von den Vorgängerbauten der Kathedrale. Sie gehören zu den ältesten sakralen Hinterlassenschaften der Christenheit. Um die ungeheuer große kulturhistorische Bedeutung des Bauwerks zu würdigen, beschloss die UNESCO im Jahr 1997, die Euphrasius-Basilika in die Liste des Weltkulturerbes aufzunehmen.

 

Römische Spuren in Poreč

Poreč erlebte unter römischer Vorherrschaft ab dem 1. Jahrhundert n. Chr. eine erste Blütezeit. Aus dieser Zeit stammen einige antike Hinterlassenschaften im Stadtzentrum. Nur einen Steinwurf von der Euphrasius-Basilika entfernt liegt der Forumsplatz, der in der Antike Forum Romanum hieß. An dem Platz zeugen die Grundmauern römischer Tempel von der einst dichten Bebauung. An einigen Stellen ist der Original-Pflasterbelag aus der Römerzeit erhalten. Die Römer legten mit dem Decumanus Corso und der Ul. Cardo Maximus zwei Straßen an, die noch heute den ursprünglichen Verlauf haben. Am Ende der Gasse Decumanus erheben sich die Ruinen des Marstempels und des Neptuntempels. Beide Bauwerke stammen aus der ersten Hälfte des 1. Jahrhunderts und zeugen von der Bedeutung der Hafenstadt an der Adria.

 

Strände und Wassersport

Die Küstenstadt Poreč ist nicht nur ein Architekturjuwel an der kroatischen Adriaküste. Urlauber schätzen vor allem die Strände und das umfangreiche Freizeitangebot an diesem Teil der istrischen Ostküste. Lebhaft geht es im Sommer am Stadtstrand Gradsko Kupaliste zu, der sich von der Marina bis zur Siedlung Brulo erstreckt. Etwas ruhiger ist der Strand Donji Spadici, der rund zwei Kilometer außerhalb des Stadtzentrums liegt. Der Kiesstrand wird hin und wieder von felsigen Abschnitten mit Badeplattformen unterbrochen. Auf Anhänger des hüllenlosen Badevergnügens wartet der FKK-Strand Ulika nördlich von Poreč. Die breite Palette an Wassersportmöglichkeiten schließt Windsurfen, Tauchen, Kanufahren und Hochseeangeln ein. In der Umgebung der kroatischen Küstenstadt liegen zahlreiche Ferienhäuser, die sich als Ausgangspunkt für Entdeckungsreisen zu den Stränden eignen.

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